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Katastrophenschutz

Katastrophenschutzübung in Minden

Veröffentlicht: 16.07.2022
Autor: Nils Kleinschmidt
Gemeinsam ging der Einsatz auf dem Pionierübungsplatz los...
...die Boote erkundeten die Weser...
...anschließend wurde dann geschleust...
...während des Tages war auch die Drohne im Einsatz...
Die Personenrettung wurde mit einer Puppe geübt...
...anschließend auch die Übergabe auf's Boot...
Am Ende ging es per Kolonne zurück ins Bootshaus

Üben für den Ernstfall

Während andere an Fronleichnam ausschliefen, nutzte die DLRG Minden mit ihren Kameraden aus Bünde, Gütersloh und Bielfeld die Zeit um für den Ernstfall zu proben: Ein halber Wasserrettungszug, bestehend aus einem Führungstrupp, einer Bootsgruppe, einer Tauchergruppe, sowie einem Logistiktrupp wurde mobilisiert.

Nach einer gemeinsamen Begrüßung, einem Frühstück, sowie der Lagebesprechung, ging es dann los: Der Zug startet gemeinsam auf dem Pionierübungsplatz in Minden, und teilte sich dort: Der Führungstrupp koordinierte von dem Kommandowagen die Übung.
Die Bootsgruppe, die aus zwei Booten besteht wurde ausgesendet um die Gegend wasserseitig zu erkunden und geeignete Stellen zum Slippen (Boot zu Wasser lassen oder rausziehen) und zur Personenübergabe zu finden. Die Kraftfahrer der Bootsgruppe führten parallel eine Kraftfahrerübung durch, um die Handhabung der Fahrzeuge zu verbessern.
Die Tauchergruppe, bestehend aus zwei Tauchereinheiten wurde ausgesendet, um eine Personensuche unter Wasser durchzuführen. Ein Taucher wird dabei immer von einem Signalmann begleitet, der mit ihm kommuniziert und für die Sicherheit bereitsteht. Sollte der Taucher in Schwierigkeiten geraten, so steht ein Rettungstaucher mit Signalmann bereit, um einzugreifen.

Die Bootsgruppe wurde nach der Erkundung der Weser auf den Mittellandkanal verlegt um die Erkundung dort fortzusetzen, dabei wurde durch die Weserschleuse geschleust, um auch diesen Vorgang zu üben. Nachdem die Erkundung des Mittellandkanals in einem vorher abgestimmten Bereich abgeschlossen war, wurden die Boote wieder aus dem Kanal geholt und der Zug traf sich wieder auf dem Pionierübungsplatz und stärkte sich mit dem Mittagessen um das sich der Logistiktrupp zuvor gekümmert hatte.

Nachdem alle frisch gestärkt waren, übten die Taucher eine Personenrettung aus dem Pionierhafen. Nach einer ersten Runde wurde anschließend auch die Rettung mit Übergabe ans Boot geübt.

Außerdem wurden Manöver geübt für die sonst meist wenig Zeit ist: Es wurde bei voller Fahrt die Reanimation auf dem Boot geübt und der Vorgang des Herein- bzw. Herausholen des Bootes wurde optimiert; dadurch konnten auch Kameraden, die sonst nicht häufig Gespanne fahren, die Fahrpraxis dafür sammeln.

Am Ende des Tages ging es per Kolonnenfahrt zurück ins Bootshaus der DLRG Minden. Dort wartete ein gemeinsames Abendessen auf alle Beteiligten.

Das Feedback über die Veranstaltung war durchweg positiv. Viele Kameraden waren das erste Mal bei einer Katastrophenschutzübung dabei und freuten sich an dem Tag einen ersten großen Einblick in das Thema gewinnen zu können.

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